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РОЗДІЛ 76

Die Suche zur Einheit

Es ist der 3. Oktober um 23:15 Uhr, als Ji-ho und Emre durch die leeren Straßen Berlins laufen. Sie feiern den 35. Jahrestag der deutschen Einheit, doch Ji-ho braucht dringend ein Medikament.

Ji-ho erklärt, dass die Kopfschmerzen unerträglich seien. Er müsse zwingend eine Apotheke finden, die heute Nacht den Notdienst übernimmt.

Emre öffnet die offizielle App auf seinem Smartphone. Er stellt fest, dass die nächste offene Apotheke am Alexanderplatz liegt.

Sie entscheiden sich, die U-Bahn am Gleis 4 zu nehmen. Die Fahrt kostet 3,20 Euro pro Person.

Während der Fahrt reflektiert Ji-ho über die historische Bedeutung der Wiedervereinigung. Er findet es bemerkenswert, wie sich die Infrastruktur in 35 Jahren gewandelt hat.

Emre betont, dass die digitale Vernetzung heutzutage die Suche nach Hilfe erheblich vereinfache. Früher hätte man mühsam in Zeitungen nach Notdienstplänen suchen müssen.

Sie erreichen den Alexanderplatz um 23:45 Uhr. Der Vorplatz ist trotz der späten Stunde noch belebt von Menschen, die den Feiertag ausklingen lassen.

Die Apotheke ist hell erleuchtet, doch die Schiebetür bleibt verschlossen. Ein Schild weist auf das Notdienstfenster an der Seite hin.

Ji-ho geht zum Schalter und drückt die Klingel. Er muss dem Apotheker sein Anliegen schildern, da das Medikament verschreibungspflichtig ist.

Der Apotheker verlangt eine Notdienstgebühr von 2,50 Euro. Ji-ho bezahlt den Betrag und erhält das notwendige Präparat für seine Genesung.

Emre beobachtet das Geschehen und lobt das effiziente System der medizinischen Versorgung. Er merkt an, dass solche Strukturen ein fester Bestandteil des sozialen Zusammenhalts seien.

Ji-ho äußert, dass er die Bedeutung der Einheit heute besonders wertschätze. Die Freiheit, sich nachts sicher in der Stadt zu bewegen, sei ein hohes Gut.

Sie beschließen, zu Fuß zum Bahnhof zurückzukehren. Die kühle Nachtluft erfrischt Ji-ho und lindert seine Beschwerden.

Auf dem Weg diskutieren sie über ihre berufliche Zukunft in Deutschland. Beide möchten sich bei einem renommierten Unternehmen bewerben, das Nachhaltigkeit priorisiert.

Die Stadt wirkt friedlich und strahlt eine besondere Atmosphäre aus. Emre erwähnt, dass die Geschichte der Teilung trotz der 35 Jahre im Stadtbild noch präsent sei.

Sie erreichen den Bahnhof wieder um 00:30 Uhr. Ji-ho stellt fest, dass die App eine exzellente Unterstützung für das Alltagsmanagement darstelle.

Emre ergänzt, dass man Herausforderungen durch eine gute Organisation meistern könne. Er bedankt sich bei Ji-ho für den interessanten Austausch über historische Ereignisse.

Beide verabschieden sich am Bahnsteig. Sie sind froh, dass die gesundheitliche Sorge gelöst wurde und der Feiertag ein friedliches Ende findet.

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